Darmgesundheit
Ja, ich möchte Gesundheit und Wohlgefühl – ohne Stress !
Wenn das Ihre Aussage sein könnte, dann lesen Sie gerne weiter.
Nehmen Sie sich als erstes Zeit, in aller Ruhe in sich hinein zu spüren: Wie fühlt sich Ihr Bauch jetzt an? Wohlig oder störend? Und wenn Sie ihn sorgfältig abtasten, von den Rippenbögen bis zu den Leisten, ist alles schön weich, oder ist er irgendwo druckschmerzhaft? Ist er gar im Ganzen druckempfindlich, so haben Sie nun ein starken Hinweis erhalten, daß Ihr Darm leidet.
Der Darm ist unser Immun-Abwehrorgan Nr. 1, die „Wurzel der Pflanze Mensch“(F.X.Mayr). Mit seinen Ausstülpungen und Zotten bildet der Darm unser größtes Kontaktorgan zur Außenwelt; seine Oberfläche ist etwa so groß wie ein Zehntel Fußballfeld! Er ist dicht besiedelt mit Bakterien, die wie ein Komposthaufen den Nahrungsbrei zersetzen. Sie können sich vorstellen, daß es wichtig ist, daß Bakterienflora und Brei stimmen, sonst werden da statt wertvoller Nahrungsbausteine Giftstoffe resorbiert.
Druckschmerzhaftigkeit, Bauchweh, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, Hämorrhoiden und Sodbrennen: dies alles sind ernste Zeichen, daß etwas nicht stimmt.
Ein „verkommener und verpilzter“ Darm schwächt das gesamte Immunsystem, er kann die Ursache von Infektanfälligkeit, ständiger Müdigkeit und Erschöpfung, Muskelschmerzen, Allergien und vielen anderen chronischen Krankheiten sein. Außerdem bewirken diese unterschwelligen Entzündungen im Bauchraum Fehlhaltungen im Rücken mit all ihren Folgen...
Was ist zu tun?
Besser: Was ist zu lassen?
Das erste und wichtigste: Lassen Sie den Streß beim Essen weg. Nehmen Sie sich erst einige Minuten Zeit, den Atem bis in den Bauch hinein fließen zu lassen und sich schon auf das Essen zu freuen, ehe sie „loslegen“. Vielleicht trinken Sie erst ein paar Schlucke Wasser und denken etwas Friedliches und welch ein Geschenk es ist, solch ein wunderbares Essen vor sich zu haben. In der Zeit können Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse sich viel besser auf die Nahrung einstellen und die Verdauungssäfte optimal bereitstellen. Da läuft Ihnen schon mal die Spucke im Munde zusammen. Kauen Sie gründlich und in aller Ruhe. Wälzen Sie keine Probleme und führen Sie keine Streitgespräche beim Essen – man ist, wie man isst!
Unsere Eßgewohnheiten entscheiden in großem Umfang, wie gesund und glücklich wir sind, welche Art von Energie wir uns zuführen.
Natürlich heißt der Satz auch: man ist, was man isst. Unser aller Därme leiden unter zuviel Weißmehl- und Zucker- haltiger Nahrung, unter süßen und alkoholischen Getränken, unter Konservierungs- und Zusatzstoffen, aber auch unter zuviel Fleisch- und Milchprodukten. Immer leiden sie unter einem „Zuviel“.Es ist wunderbar, wenn Sie Obst, Salat, Gemüse, Kartoffeln, Reis usw. schätzen und sich naturnah ernähren. Auf jeden Fall aber sollten Sie Ihr Essen mögen.
Oft ist es hilfreich, aus den alten Ernährungsgewohnheiten auszusteigen, indem man einige Tage fastet. Unser Körper ist von Natur aus darauf ausgelegt, auf einen Fastenhaushalt umschalten zu können. Sei es Heilfasten,sei es Mayr-Diät, je nach körperlicher Verfassung mit oder ohne therapeutische Betreuung: immer nutzt der Körper gerne diese Möglichkeit zum Entgiften und Aufräumen, und oft läßt sich über das körperliche Fasten auch Klarheit in seelische Prozesse bringen. Fast ¾ seiner Energie braucht der Körper für die tägliche Verdauungsleistung, und diese Energie wird beim Fasten nun für das seelische Verdauen und Loslassen frei.
So ein Darm ist lang; beim Erwachsenen über 3 m. Heute ist es schon wissenschaftlich bewiesen: der Darm ist von mehr als 10 Millionen Nervenzellen umhüllt, der gleiche Zelltypus, wie im Gehirn. Wer er ein gutes Bauchgefühl hat, wird auch zusehends feinfühliger für die Energie der Nahrung: wurde sie liebevoll angebaut, behandelt und zubereitet? Wenn Sie sich nicht sicher sind, holen Sie es möglichst nach; danken Sie für Ihr Essen und segnen Sie es.
Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf Fehler in der
Ernährung. Wir sind aufgefordert, bewußter mit Nahrung umzugehen.
Naturheilpraxis Katharina Zeitz


